Wer wird Opfer?

Wer wird Opfer?

Welche Betriebe fallen dem Internet zum Opfer?

Wir werden immer wieder gefragt, ob wir glauben, dass Kleinbetriebe mit 3 – ca. 8 Mitarbeitern in Zukunft überhaupt eine Überlebenschance haben. Hintergrund ist zum einen das scheinbar rücksichtslose Verhalten vieler Marktteilnehmer und zum anderen die Angst davor, dass die Nachfrage wieder stark nachlässt. Es ist ein täglicher Kampf zwischen Überforderung im Tagesgeschäft und gleichzeitiger Ohnmacht, weil man keinen Einfluss auf die Situation hat. Beide Seiten werden befeuert durch die sich immer deutlicher abzeichnenden vielfältigen Methoden im Kampf um Kunden und deren Geld. Der zentrale Kommunikationskanal: das Internet.

Weltweit scheint das Internet alles möglich zu machen.

Mit keinem anderen Medium, wie dem World Wide Web kann sowohl Hersteller, Handel, Baumarkt oder Handwerk den Endkunden unmittelbar erreichen. Die Grenzen der Vertriebswege, insbesondere über das Handwerk, verschwimmen. Immer mehr Hersteller wählen offen oder verdeckt den direkten Weg zum Endverbraucher. Die Zahl der Onlineplattformen, die Handwerkerleistungen vermitteln, nimmt täglich weiter zu. Hierzu gehören z. B.: My Hammer, Thermondo (Heizung) und servicefix.de. Servicefix ist ein zentraler Handwerkerservice in München. Die Plattform ist professionell aufgebaut d. h. einfach verständlich, optisch ansprechend und bietet eine leichte Orientierung mit Sofortauskunft über Preisen. Auf einen Blick werden alle entscheidenden Informationen vermittelt und die Aufmerksamkeit des Betrachters geweckt. Wir hier einmal „Blut geleckt hat“, wird sich kaum nach einem regionalen Handwerker umschauen.

Die Angst

Und da ist noch Angst, die die Menschen im Mittelstand bewegt. Die Angst davor, dass die Nachfrage des Marktes wieder drastisch nachlassen könnte. „So, wie es jetzt läuft, kann es einfach nicht weitergehen. “ Das die häufigste Aussage von Unternehmen und Führungskräften. Viele von ihnen leiden unter vollen Auftragsbüchern und Terminverbindlichkeiten, die jede Energie und Aufmerksamkeit fordern. Nicht selten wurden diese Aufträge über den Preis erkauft, weil Angebote unter Zeitnot erstellt wurden. Dieser Druck und die hohen Erwartungen der Kunden spülen vorhandene Schwächen in der Organisation und den Prozessabläufen hoch. Das sorgt für zusätzlichen Stress, weil der Meister auch Feuerwehrmann sein muss und die Zeitverluste zulasten des Gewinns gehen. So arbeiten viele im Vergleich zum Vorjahr wesentlich mehr, der Umsatz steigt – nicht jedoch der Gewinn.

Zwei Seiten der Medialle

Wie in allen Dingen gibt es auch in dieser Betrachtung zwei Seiten einer Medaille. Die Entwicklung über das Internet sorgt dafür, dass sich die Zielgruppen weiter aufteilen und zersplittern. Es wird immer mehr Menschen geben, die sich über das Internet informieren und gegebenenfalls auch kaufen (auch weil das Vertrauen durch Ortsansässige nicht gewonnen wurde). Es wird auch weiterhin Menschen geben, für die der Preis das entscheidende Argument ist. Dann wird es aber auch Menschen geben, die Wert auf persönlichen Kontakt legen (Wer ist der Anbieter? Wie tickt der Anbieter? Welches Qualitätsverständnis hat er? Usw.) und im Voraus wissen wollen, wer die Leistung mit welcher Einstellung erbringen wird. Sie wollen die größtmögliche Sicherheit ein ordentliches Preis-Leistungs-Verhältnis zu erhalten.

Die entscheidende Frage lautet: Will der Unternehmer das Marketing (Vertriebsarbeit) an das Internet und entsprechende Plattformen abtreten oder will er sich seine Selbstständigkeit bewahren? Wer sich die Selbstständigkeit bewahren will und entsprechende Umsätze und Gewinn erwirtschaften, muss proaktives Marketing betreiben. Die Basis dafür ist ein tragfähiges Geschäftsmodell und nicht nur ein schöner Internetauftritt. Aus dieser Kombination erst entsteht eine Unternehmenspräsentation, die dem Interessenten und potenziellen neuen Mitarbeiter auf den ersten Blick einen Eindruck über Kompetenz und Nutzen vermittelt.

Die Homepage ist wichtig

Der Inhalt muss dem Besucher des Webauftrittes sofort folgende Fragen beantworten:

  • Was bekomme ich bei Dir und bei anderen nicht?
  • Welches Werteverständnis vertritt dieser Betrieb (spiegelt die Professionalität der Website!)?
  • Wird dieses Geschäft professionell organisiert (gemanagt)?
  • Wie schnell kann ich zu dir Kontakt nehmen?

Die Entwicklung eines gewinnbringenden Geschäftsmodells geht am schnellsten und effektivsten, wenn man sich das Wissen von Spezialisten und die entsprechen Werkzeuge zu eigen macht. Mit dem ErfolgsCockpit steht ein solches digitales Werkzeug zur Verfügung. Der Aufbau leitet automatisch an. Jeder Schritt wird ausführlich erläutert und ist mit Beispielen hinterlegt. Der Fortschritt wird gemessen und mittels Tachos im Cockpit angezeigt. Das ErfolgsCockpit steht 24 Stunden digital zur Verfügung und kann sowohl mit PC oder Tablett genutzt werden. Ein Schulterblick der Spezialisten ist natürlich jederzeit möglich.

Unsere Empfehlung ist: Warte nicht bis du unter Druck gerätst. Nimm dir die Zeit, arbeite an der Firma und baue auf Basis deiner Stärken eine Spezialisierung und damit einem tragfähiges Geschäftsmodell auf. Wer diese Investition scheut muss nehmen, was der Markt ihm zu den entsprechenden Preisen übriglässt!

Tutzing Juli 2019